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Geld anlegen

©Franz Pfluegl/stock.adobe.com

2025: Geldanlage bleibt trotz Inflation zögerlich

in Finanzen
Lesedauer: 3 min.

Auch wenn sich die Teuerungsrate zuletzt etwas beruhigt hat, war Inflation für viele Haushalte auch 2025 weiterhin deutlich spürbar – und damit eine finanzielle Belastung sowie ein Risiko für das Ersparte. Umso wichtiger wäre es gewesen, Rücklagen konsequent abzusichern und Renditechancen zu nutzen. Doch genau an diesem Punkt hielten sich viele Menschen in Deutschland zurück: Die Bereitschaft, Geld anzulegen, blieb 2025 insgesamt auffallend niedrig.

Geldanlage stand 2025 für viele vor dem Hintergrund der Inflationsrisiken ganz oben auf der Agenda. Gleichzeitig gaben die Befragten an, sich grundsätzlich gut informiert zu fühlen: Nahezu jede zweite Person bewertete das eigene Finanzwissen als gut oder sehr gut. Besonders ausgeprägt war diese Selbsteinschätzung bei Männern (52,4 Prozent) sowie bei Menschen mit einem monatlichen Nettoeinkommen ab 2.500 Euro (53,7 Prozent). Frauen ordneten sich deutlich vorsichtiger ein (39 Prozent).

Trotzdem zeigt die aktuelle norisbank-Umfrage: Rund ein Viertel der Befragten (25,4 Prozent) investierte 2025 überhaupt nicht. Damit stieg der Anteil im Vergleich zum Vorjahr leicht um 1,7 Prozentpunkte (2024: 23,7 Prozent). Wer vollständig auf Geldanlage verzichtete, ließ nicht nur mögliche Zinsen liegen, sondern nahm auch in Kauf, dass das Ersparte real an Wert verlieren kann.

Zwar wuchs bei vielen das Bewusstsein dafür, wie wichtig Geldanlage ist, doch häufig fehlte 2025 schlicht der finanzielle Spielraum. Besonders Haushalte mit einem Nettoeinkommen unter 2.500 Euro konnten weniger zurücklegen. Auch das Alter wirkte sich spürbar aus: Ältere Menschen investierten 2025 seltener. In der Gruppe 50 plus legten 28,3 Prozent kein Geld an, bei den 40- bis 49-Jährigen waren es 27,6 Prozent. Deutlich niedriger fiel der Anteil bei den 30- bis 39-Jährigen aus: Hier sagten 16,1 Prozent, dass sie nichts angelegt hätten. Bei den 18- bis 29-Jährigen lag der Wert bei 21,9 Prozent.

Insgesamt ergibt sich für 2025 ein eher vorsichtiges Gesamtbild. Mehr als die Hälfte der Befragten (52,1 Prozent) gab an, das eigene Anlageverhalten im Vergleich zu den Vorjahren nicht verändert zu haben – ein leichtes Plus von 1,5 Prozentpunkten gegenüber 2024. Auch hier zeigen sich klare Generationenunterschiede: Ältere Befragte blieben deutlich häufiger bei ihrem bisherigen Vorgehen. In der Altersgruppe 50plus traf das auf 58,9 Prozent zu. Am ehesten offen für Anpassungen zeigten sich die 18- bis 29-Jährigen, von denen 39,4 Prozent am bisherigen Verhalten festhielten.

Unterstützung gewünscht, vor allem bei kurzfristigen Anlagen

Nicht alle fühlten sich bei Finanzentscheidungen sicher. 28 Prozent erklärten, dass sie sich grundsätzlich Unterstützung bei Finanzthemen wünschen. Besonders bei kurzfristigen Geldanlagen meldeten 14,8 Prozent konkreten Bedarf an. Gleichzeitig sah die Mehrheit keinen Anlass für Hilfe: 55,8 Prozent gaben an, keine Unterstützung zu benötigen, während 16,2 Prozent unentschieden blieben.

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Wie sich das Anlageverhalten in den vergangenen drei Jahren verschoben hat, lässt sich anhand der meistgenutzten Anlageformen der Jahre 2024 und 2025 sowie der Pläne für 2026 nachvollziehen.

Von der Idee zur Umsetzung: So kann Geldanlage gelingen

Für viele war 2025 ein Jahr des Abwartens. Gleichzeitig gilt: Wer Geld anlegt, kann Vermögen besser gegen Wertverluste absichern und sich neue finanzielle Spielräume eröffnen – auch mit kleineren Beträgen. Dafür stehen unterschiedliche Wege offen, etwa flexibel über Tagesgeld, planbar über Festgeld oder langfristiger mit Perspektive über ein Wertpapierdepot. Wer Kapital gezielt einsetzt, ist in der Regel widerstandsfähiger aufgestellt.

Auch Thomas Brosch, Geschäftsführer der norisbank, ordnete die Entwicklung entsprechend ein. Er erklärte, 2025 habe gezeigt, dass bereits viele Menschen begännen umzudenken. 2026 biete die Möglichkeit, aus Vorhaben konkrete Entscheidungen zu machen – Schritt für Schritt und im eigenen Tempo. Zudem führte er aus, die norisbank stelle dafür einfache und transparente eigene Lösungen sowie Angebote von Kooperationspartnern bereit, mit denen sich unterschiedliche Anlageziele realisieren lassen. Auf diese Weise könne jede Person selbst wählen, welcher Ansatz zur eigenen Lebenssituation am besten passe.

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von norisbank GmbH/Veröffentlicht am 05.02.2026

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