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Bezahlung mit Kreditkarte

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Banken unter Druck: PayTechs drängen ins Händlergeschäft

in Finanzen
Lesedauer: 3 min.

Der frisch veröffentlichte World Payments Report 2026 des Capgemini Research Institute macht deutlich, dass Banken zunehmend gefordert sind, ihre Händlerdienstleistungen zu modernisieren. Grund dafür ist die wachsende Konkurrenz durch spezialisierte PayTechs – junge Unternehmen, die mit innovativen Technologien Zahlungen schneller und einfacher gestalten. Die Studie, die bereits zum 21. Mal erscheint, zeigt: Die Zufriedenheit unter Händlern ist gering. Nur 15 Prozent der kleinen und 22 Prozent der mittelständischen Unternehmen sind mit den Angeboten ihrer Banken zufrieden. Gleichzeitig vertrauen zwei Drittel der Händler weiterhin auf klassische Finanzinstitute, was für Banken eine bedeutende Chance darstellt.

Banken haben sich in den letzten Jahren stark auf das Kartengeschäft konzentriert und dadurch den direkten Zugang zu Händlern vernachlässigt. Diese Lücke nutzten digitale Wettbewerber, um Marktanteile zu sichern. Experten betonen, dass rund 40 Prozent der Händler aktiv nach Alternativen suchen. Banken riskieren damit, aus dem Händler-Ökosystem zu verschwinden, wenn sie nicht schnell reagieren. Gefordert ist eine klare Neuausrichtung: weniger Reibungsverluste, die Zeit und Kosten verursachen, sowie die konsequente Nutzung generativer KI. Institute, die Händler in den Mittelpunkt ihrer Strategie stellen, können sich im Wettbewerb mit PayTechs behaupten.

Die Untersuchung verdeutlicht, dass Banken das Merchant-Servicing-Geschäft aufgrund sinkender Margen, komplexer Strukturen und hoher Betriebskosten oft hintangestellt haben. In dieser Lücke haben sich PayTechs etabliert. Während 70 Prozent der Händler geringe Zahlungsausfälle und stabile digitale Infrastrukturen erwarten, trauen nur 19 Prozent der Banken sich selbst diese Zuverlässigkeit zu. Noch deutlicher wird die Diskrepanz beim Onboarding: 69 Prozent der Händler verlangen nach einem schnellen, unkomplizierten Prozess – lediglich 13 Prozent der Bankmanager sehen ihre Häuser dafür gerüstet. Der Vergleich zeigt: Bei Banken kann die Händleranbindung bis zu sieben Tage dauern und durchschnittlich 496 US-Dollar kosten. PayTechs hingegen ermöglichen den Start binnen einer Stunde für etwa 214 US-Dollar.

Auch beim Innovationstempo liegen PayTechs vorn. Rund 70 Prozent von ihnen haben bereits sogenannte Payments Orchestration eingeführt, also die Bündelung unterschiedlicher Zahlungsdienstleister auf einer Plattform. Bei Banken sind es bislang nur 47 Prozent. Ein ähnliches Bild ergibt sich beim Einsatz von GenAI: 60 Prozent der PayTechs nutzen die Technologie umfassend, bei Banken sind es 41 Prozent. Zudem richten PayTechs ihre Angebote stark an regulatorischen Neuerungen aus, beispielsweise bei digitalen Zentralbankwährungen, Stablecoins oder Identitätslösungen.

Ein weiteres Problemfeld ist die Betrugsprävention: Nur 26 Prozent der Bankverantwortlichen äußern Vertrauen in ihre Sicherheitsmaßnahmen. Für Händler ist das gravierend, da sie im Schnitt rund zwei Prozent ihres Umsatzes durch Betrug verlieren und jährlich bis zu neun Stunden Ausfälle aufgrund technischer Probleme hinnehmen müssen.

Parallel dazu verändert sich der Zahlungsmix rasant. Die Zahl bargeldloser Transaktionen hat sich in den vergangenen zehn Jahren vervierfacht. Für 2024 liegt das Volumen bei rund 1,6 Billionen, bis 2029 soll es über 3,5 Billionen hinausgehen. Besonders dynamisch entwickeln sich Sofortzahlungen und digitale Wallets, die ihren Anteil von 13 Prozent im Jahr 2020 auf 25 Prozent im Jahr 2024 steigerten. Der Kartenanteil sinkt im gleichen Zeitraum von 65 auf 52 Prozent. Führend ist die asiatisch-pazifische Region mit knapp 800 Milliarden digitalen Transaktionen in 2024, während Nordamerika mit rund 256 Milliarden auf einem geringeren Niveau wächst.

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Trotz dieser Herausforderungen verfügen Banken weiterhin über große Stärken. Händler schätzen vor allem die hohe Reputation traditioneller Institute (78 Prozent), deren Stabilität und Marktpräsenz (49 Prozent) sowie das breitere Portfolio an Finanzprodukten (46 Prozent). Vor allem integrierte Mehrwertdienste – etwa Anbindungen an Lieferplattformen oder Loyalty-Programme – gelten als Schlüssel, um Händler zurückzugewinnen. Acht von zehn Händlern wären sogar bereit zu wechseln, wenn Banken sämtliche Leistungen eines PayTechs zum gleichen Preis anbieten könnten.

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Capgemini/Veröffentlicht am 25.09.2025

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