Das Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland hat Ende 2025 einen neuen Höchststand erreicht. Nach Angaben des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken lag es bei rund 10 Billionen Euro.
Trotz mehrerer Krisenjahre mit Pandemie, Energiepreisschock, hoher Inflation und schwacher Konjunktur wuchs die finanzielle Vermögensbasis der privaten Haushalte im Jahr 2025 um knapp 5 Prozent.
BVR erwartet langsameres Wachstum
Für das laufende Jahr rechnet der BVR allerdings mit einer Abschwächung des Wachstums. Geopolitische Spannungen, erhöhte Unsicherheit und zeitweise starke Schwankungen an den Finanzmärkten könnten den weiteren Vermögensaufbau belasten.
BVR-Präsidentin Marija Kolak bewertet den Rekordwert grundsätzlich positiv. Er zeige, dass die finanzielle Vermögensbasis der privaten Haushalte in Deutschland trotz schwieriger Rahmenbedingungen weiter gewachsen sei.
Gleichzeitig warnt sie davor, die Entwicklung isoliert zu betrachten. Der Rekord sei nicht allein auf eine höhere Sparleistung zurückzuführen, sondern spiegele auch strukturelle Veränderungen wider, die wirtschaftspolitisch beachtet werden müssten.
Weniger Investitionen in Wohneigentum
Ein wichtiger Faktor für den Anstieg des Geldvermögens ist nach Einschätzung des BVR die anhaltende Schwäche bei Investitionen in Wohnimmobilien. Wenn private Haushalte weniger Geld in Wohneigentum investieren, fließt ein größerer Teil der verfügbaren Mittel in Finanzanlagen.
Darauf verweist die aktuelle Sparstudie des BVR. Der Verband sieht darin ein Signal, dass der Investitionsstau im Wohnungsbau dringend gelöst werden müsse.
Bessere Rahmenbedingungen für Wohnungsbau gefordert
Aus Sicht von Marija Kolak braucht nachhaltige Vermögensbildung nicht nur Finanzanlagen, sondern auch Investitionen in Wohnraum und Wohneigentum. Private Haushalte müssten wieder bessere Möglichkeiten erhalten, in eigene Immobilien zu investieren.
Der BVR fordert dafür insbesondere schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren, mehr verfügbares Bauland und Maßnahmen zur Senkung der Baukosten.
Ein stärkerer Wohnungsbau könnte nach Einschätzung des Verbandes nicht nur den angespannten Wohnungsmarkt entlasten. Er würde auch den langfristigen Vermögensaufbau der privaten Haushalte unterstützen.
Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von BVR Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken/Veröffentlicht am 03.08.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.











