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Immobilienpreise

©JK_kyoto/stock.adobe.com

Immobilien- und Mietpreise ziehen weiter an

in Immobilien
Lesedauer: 2 min.

Die Preise auf dem deutschen Immobilienmarkt haben im vergangenen Jahr wieder spürbar zugelegt. Vor allem Eigentumswohnungen verteuerten sich deutlich, aber auch Häuser wurden teurer. Noch stärker als die Kaufpreise stiegen die Mieten, wie der Wohnindex des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigt.

Im Jahr 2025 erhöhten sich die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland gegenüber dem Jahresende 2024 merklich. Eigentumswohnungen kosteten im Durchschnitt 3,8 Prozent mehr, während die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser um 2,8 Prozent anzogen. Damit setzte sich die Erholung am Eigentumsmarkt fort, nachdem dieser in den Jahren zuvor unter erheblichem Preisdruck gestanden hatte.

Die Mietentwicklung verlief erneut dynamischer als die Kaufpreise. Bundesweit lagen die Neuvertragsmieten im vierten Quartal 2025 um 4,1 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Besonders stark fiel der Anstieg in Köln mit 7,6 Prozent aus, gefolgt von Leipzig mit 5,9 Prozent und Hamburg mit 5,4 Prozent. Auch zahlreiche weitere Großstädte sowie deren Umland verzeichneten spürbare Mietzuwächse. Eine Entlastung auf den Mietmärkten zeichnete sich damit weiterhin nicht ab.

Eigentumswohnungen entwickelten sich 2025 am stärksten. In nahezu allen Regionstypen wurden deutliche Preissteigerungen registriert. Außerhalb der sieben größten Städte erhöhten sich die Wohnungspreise im Jahresvergleich um 5,5 Prozent, im Umland dieser Metropolen um 4,7 Prozent. In den Großstädten selbst fiel das Plus mit 2,6 Prozent moderater aus. Dies deutet darauf hin, dass sich die Nachfrage zunehmend auf Regionen mit vergleichsweise niedrigeren Einstiegspreisen verlagert.

Bei Ein- und Zweifamilienhäusern zeigte sich ein zurückhaltenderes Bild. Zwar lagen die Preise im Jahresdurchschnitt 2,8 Prozent über dem Vorjahr, im vierten Quartal 2025 kam es jedoch zu einem Rückgang von 0,9 Prozent. Als Ursache gelten kurzfristig gestiegene Finanzierungskosten, die zu einer vorsichtigeren Haltung potenzieller Käufer führten.

Der Immobilienökonom des IW erklärte, der Kaufmarkt habe sich nach den starken Ausschlägen wieder auf einem stabilen und tragfähigen Niveau eingependelt. Gleichzeitig machte er deutlich, dass der Mietmarkt weiterhin problematisch bleibe. Solange der Wohnungsbau nicht deutlich an Fahrt gewinne, sei auch in den kommenden Jahren mit weiter steigenden Mieten zu rechnen.

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Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Institut der Deutschen Wirtschaft/Veröffentlicht am 26.01.2026

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