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Konsumlaune bleibt gedämpft trotz sinkender Inflation

in Finanzen
Lesedauer: 2 min.

Die Ausgabenbereitschaft in Deutschland zeigt sich weiterhin zurückhaltend. Zwar hat sich die Inflation seit dem starken Anstieg ab 2022 deutlich abgeschwächt und bewegt sich inzwischen nahe am Zielwert der Europäischen Zentralbank, dennoch verfügen viele Haushalte real über weniger finanzielle Mittel als noch vor einigen Jahren.

Eine Mehrheit der Bevölkerung plant daher, ihre Ausgaben zu reduzieren. Sieben von zehn Deutschen geben an, sparen zu wollen. Wenn monatlich 100 Euro eingespart werden müssten, würden insbesondere Restaurantbesuche, Kleidung und Schuhe sowie Urlaubsreisen gekürzt. Viele Haushalte setzen diese Einsparungen bereits um oder verzichten teilweise ganz auf entsprechende Ausgaben. Grundlage dieser Erkenntnisse ist das TeamBank-Liquiditätsbarometer 2025, für das 3.100 Personen ab 18 Jahren befragt wurden.

Als besonders belastend werden die gestiegenen Lebensmittelpreise wahrgenommen. 59 Prozent der Haushalte sehen hierin eine spürbare Einschränkung, was einen Anstieg um sieben Prozentpunkte gegenüber März 2025 darstellt. Haushalte mit einem monatlichen Nettoeinkommen von unter 2.000 Euro sind zudem überdurchschnittlich stark von höheren Kosten für Heizung und Strom betroffen.

Der Vorstandsvorsitzende der TeamBank, Christian Polenz, erläutert, dass die finanzielle Widerstandsfähigkeit vieler Menschen deutlich nachgelassen habe. Konsumentscheidungen würden inzwischen vorsichtiger getroffen als in der Vergangenheit, was darauf hindeute, dass das Vertrauen in die eigene finanzielle Stabilität spürbar gelitten habe. Gleichzeitig zeige die Untersuchung, in welchen Bereichen konkret gespart werde und wo trotz eingeschränkter Budgets weiterhin Ausgaben eingeplant seien. So wolle zwar die Mehrheit sparen, jedoch nicht vollständig auf Restaurantbesuche verzichten. Auch Urlaubsreisen bleiben für viele wichtig und werden von rund zwei Dritteln weiterhin fest eingeplant.

Ein Großteil der Befragten hat einen guten Überblick über die eigene finanzielle Situation. Sie wissen, wie viel Geld ihnen nach Abzug fixer Kosten zur Verfügung steht oder können dies zumindest grob einschätzen. Dennoch berichten 30 Prozent, dass ihr frei verfügbares Einkommen im vergangenen Jahr gesunken ist. Besonders betroffen sind Menschen über 50 Jahre sowie Haushalte mit einem Nettoeinkommen unter 2.000 Euro, die sich deutlich weniger leisten können als zuvor.

Im Gegensatz dazu zeigt sich bei jüngeren Menschen weiterhin eine hohe Planungsbereitschaft. In der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen geben 70 Prozent an, Geld für größere Anschaffungen zurücklegen zu wollen. Zudem planen 71 Prozent Ausgaben für Urlaube, 59 Prozent für Hobbys und 57 Prozent für kulturelle Aktivitäten. Regionale Unterschiede werden ebenfalls sichtbar: In Städten wie Hamburg und Berlin ist die Bereitschaft zu konsumieren überdurchschnittlich hoch, und viele Menschen planen dort auch in den kommenden zwölf Monaten entsprechende Ausgaben ein.

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Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von TeamBank AG/Veröffentlicht am 18.03.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.

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